Erläuterungen und Hinweise zur Verwendung von Redmine


Hier berichten Entwickler über ihre Erfahrungen und teilen ihre Lösungswege.

27.05.2016 | Benjamin Bortels | Allgemein

Nach Vertragsabschluss erhalten Sie einen persönlichen Zugang zu unserem Ticketsystem. Redmine kommt in einem sehr schlichten Design. Das Zurechtfinden im System gestaltet sich nach kurzer Eingewöhnungszeit sehr einfach, da alles an seinem Platz ist. Redmine informiert Sie immer zu Projektfortschritten, sowie Aufgaben und Ticket Aktivitäten und vereinfacht die Kommunikation zu den Mitarbeitern.

Projekte


Navigieren Sie auf den Reiter „Projekte“ zu Ihren Projekten. Sie erhalten eine Übersicht an Tickets, Unterprojekten und Mitgliedern. Wenn Sie auf „Tickets“ klicken, erhalten Sie eine Auflistung der in dem Projekt enthaltenen Tickets. Jede Aufgabe, Fehler sowie Änderung ist einem Ticket zugewiesen. Um mehr Informationen über ein Ticket zu bekommen, klicken sie auf das Thema in der jeweiligen Zeile. Die Seite wird neu laden und Sie erhalten eine detaillierte Übersicht an verschiendenen Informationen. Viele Kategorien sind selbsterklärend, dennoch gehe ich auf die Wichtigsten ein unter dem Beispiel der Erstellung eines neuen Tickets.

Neues Ticket


Klicken Sie dazu auf „Neues Ticket“ im oberen Reiter. Eine Reihe an leeren Textfeldern erscheint.
Einer der wichtigsten Einstellungen ist der Tracker. Hier können Sie die Kategorie des Tickets festlegen. Davon hängt auch ab, wie Sie das Ticket spezialisieren können.

Tracker

Thema


Im Thema beschreiben Sie kurz und knackig das Thema des Tickets, sodass jeder, ohne das Ticket zu kennen, sofort weiß, was hier behandelt wird.

Beschreibung


In der Beschreibung werden wichtige Informationen beschrieben, die den zuständigen Mitarbeiter möglichst präzise in Kenntnis setzen, was zu tun ist.

Status


Der Status gibt den aktuellen Status des Tickets an und ist eine wichtige Komponente, um bei vielen Tickets den Überblick zu behalten, welche bereits bearbeitet wurden und welche noch offen sind.

Standardmäßig ist jedes Ticket unter „Neu“ zu kategorisieren. Dies bedeutet, dass der zugewiesene Mitarbeiter das Ticket prüfen muss.
Wenn ein Mitarbeiter am Ticket anfängt zu arbeiten, setzt er dieses auf „In Arbeit“. Ab diesem Moment wird aktiv am Ticket gearbeitet.
Ein Ticket wird auf „Gelöst“ gesetzt, wenn die Arbeiten abgeschlossen sind.
Der Projektmanager, der bei Erstellung jedes Projektes fest definiert wird, prüft dann den Sachverhalt. Wenn alle Arbeiten aus seiner Sicht abgeschlossen sind setzt er das Ticket auf „Geschlossen“. Damit wird das Ticket offiziell archiviert und ist in der Übersicht unter „Tickets“ mit den normalen Sucheinstellungen nicht mehr auffindbar. Sollte etwas vergessen worden sein oder neue Anregungen entstehen, wird das Ticket wieder auf „In Arbeit“ gesetzt.
Bei dem Status „Feedback“ ist die Aufforderung an den Zugewiesenen des Tickets, eine Rückmeldung zu einem Thema zu geben.
Sollte der unwahrscheinliche Fall auftreten, dass ein Ticket nach dem es „Geschlossen“ wurde, wieder neue Anregungen/Aufgaben bekommt, wird es auf „Wiedereröffnet“ gesetzt.
Letzten Endes kann es vorkommen, dass mehrere Tickets mit dem gleichen Thema und Inhalt eröffnet werden. Sollte dies passieren kann eines der beiden einfach auf „Duplikat“ gesetzt werden.

Priorität


Sie können den Mitarbeitern so richtig Druck machen, wenn Sie die Priorität erhöhen. Dies geht unter „Priorität“.

Zugewiesen an


Unter „Zugewiesen an“ können Sie einen Mitarbeiter auswählen der die Verantwortung für das Ticket trägt. Er kümmert sich um die fristgerechte Bearbeitung und Verwaltung des Tickets; nach der Sachlage kann das Zuweisen öfter geschehen.

Ticket Hierarchie


Tickets zu hierarchisieren ist immer eine gute Idee! Daher können Sie unter „Übergeordnete Aufgabe“ ein Ticket definieren, unter dem sich das Aktuelle unterzuordnen hat. Hierfür wird die Ticket Nummer benötigt. Jedes Ticket hat eine individuelle Nummer. Sie können diese auf zwei verschiedene Wege herausfinden:
URL: In der URL wird am Ende eine Nummer angezeigt. Das ist die Ticketnummer.
Projektübersicht: Im Projekt unter „Tickets“ finden Sie die Übersicht aller Tickets mit den dementsprechenden Ticketnummern. Eine weitere Möglichkeit Tickets zu verbinden die Funktionen „Zugehörige Tickets“. Hier können über die Ticketnummer Abhängigkeiten zwischen Tickets geschaffen werden.

% erledigt


Im Feld „% erledigt“ sollte ein Mitarbeiter nach jedem Bearbeitungsschritt eine Prozentzahl definieren. Diese gibt an wie weit das Ticket fertiggestellt ist.

Checkliste


In „Checkliste“ können Sie eine Liste anlegen mit Punkten, die für die Fertigstellung des Tickets erforderlich sind. Ein neuer Punkt kann über das Plus Zeichen hinzugefügt werden.

Anhang


Wenn Sie Dateien oder Screenshots anfügen möchten, können Sie dies unter „Dateien“ tun.

Beobachter


Unter „Beobachter“ können und sollten Sie Personen hinzufügen, die von jeglichen Änderungen am Ticket benachrichtigt werden sollen (Dazu später mehr).

Fehler und Change-Request

Die Tracker „Fehler“ und „Change-Request“ beinhalten weitere Felder, die diese spezialisieren.

Fehler Ticket


Im „Fehler“ Ticket können Spezifikationen über das Endgerät getroffen werden, mit dem der Fehler entdeckt wurde. Dazu gehört auch Betriebssystem, Auflösung, Vollbild, Browser, Javascript aktiviert sowie Adobe Flash installiert. Bis auf „Adobe Flash installiert“ und „Auflösung“, müssen alle Felder ausgefüllt werden um hinreichend Informationen zur Lösung beizusteuern.

Change-Request


Ein „Change-Request“ hat andere wichtige Felder. Unter „Geschätzter Aufwand“ kann vom Mitarbeiter eine Schätzung abgegeben werden, wie viele Stunden und somit Kosten die Änderung beanspruchen wird. Die Checkbox unter „Freigabe“ muss vom Kunden ausgefüllt werden. Nur wenn die Freigabe erteilt ist, kann das Ticket bearbeitet werden, da der Mehr-Kosten-Aufwand bestätigt sein muss.

Anlegen

Nach dem Klick auf „Anlegen“ bekommen Sie eine detaillierte Übersicht über die Einstellungen die Sie gerade getroffen haben. Der Projektmanager, Zugewiesene Person, sowie Beobachter kriegen jetzt eine Email mit der Benachrichtigung über ein neues Ticket. Die gleiche Gruppe wird auch über jede Änderung in Kenntnis gesetzt.

Reaktionsmöglichkeiten auf Tickets

Ein sehr großer Vorteil von Redmine ist die unkomplizierte Antwort auf Tickets.
Sie können auf jede Email, die Sie über eine Änderung benachrichtigt, sofort mit einer Email antworten. Ihre Antwort wird dann automatisch in das Ticket geschrieben. Dies hat den Vorteil, dass Sie sich nicht einloggen müssen, um auf Änderungen zu reagieren.

Fazit

Unser Ticketsystem ist so vielseitig, es kann sogar ein kompletten Kundenservice abbilden. Sollte diesbezüglich Interesse bestehen können Sie uns gerne über das Kontaktformular erreichen. Abschließend kann ich behaupten, dass durch das Ticketsystem sehr viel Arbeit erleichtert wird. Daher empfehle ich jeder Firma, Organisation oder Arbeitsgruppe ein solches Mittel der Struktur und Organisation. Sie werden es nicht bereuen.

Für eine interaktive Live-Demo von Redmine besuchen Sie http://demo.redmine.org.

Haben Sie Fragen, Wünsche oder Anregungen?

Dann können Sie uns über unser Kontaktformular kontaktieren.

Oder Sie erreichen uns unter folgender Telefonnummer: (04101) 85 86 80

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