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Kundeninformationen für ein eCommerce Angebot


Welche Informationen Agenturen für ein Angebot benötigen

21.02.2022 | Melanie Wilhelm | Blog, Unternehmen

Informationen sind das A und O zielführender Projekte

 

Aus der Sicht der Kunden sieht eCommerce in den meisten Fällen eher unkompliziert aus.
Die Sicht der Betreiber der Online-Shops ist eine Andere, denn sie sind mit einer Vielzahl an Aufgabengebieten konfrontiert.

eCommerce-Lösungen müssen für eine beständige Weiterentwicklung ausreichend flexibel sein und den individuellen Anforderungen des Unternehmens und dessen Geschäftsprozessen gerecht werden.
Ein strukturiertes Vorgehen, das sich konzeptionell mit der strategischen Planung auseinandersetzt, ist daher von Beginn an notwendig.

Einige wichtige Punkte sind bei der Planung von eCommerce Projekten zu beachten.
Wie du dein Vorgehen optimal strukturierst ohne dass dir wichtige Informationen durch die Lappen gehen, erfährst du hier:

1. Strategische Überlegungen – Basisfragen

  • Ist das geplante eCommerce-Projekt die erste Aktivität im Online-Bereich?
  • Welche Bedeutung hat der eCommerce als Absatzkanal für das Unternehmen?
  • Welche Geschäfts- und Unternehmensprozesse sind involviert?
  • Welche Internet-Vertriebskanäle sollen bedient werden (z.B. eigener Shop, Auktions- oder Verkaufsplattformen)?
  • Welche Waren und Dienstleistungen werden angeboten?
  • Welche Preisstrategie soll verfolgt werden?
  • Welche Zielgruppen werden adressiert (z.B. Geschäfts-, Privatkunden) und in welcher Form (z.B. Sprache, Layout)?
  • Soll der Shop regional, national oder auch grenzüberschreitend ausgerichtet sein?

 

  • Welche Funktionen soll der Shop beinhalten (z.B. Detailansicht bei Produkten, Warenkorb mit Wunschzettel-Funktion, Kundenrezensionen)?
  • Welche Marketing-Maßnahmen sollen eingesetzt werden?
  • Wie ist die Lagerhaltung organisiert (z.B. zentral oder dezentral)?
  • Gibt es bereits Erfahrungen im Versand (und der Retoure) der Produkte?
  • Welche Zahlungsverfahren sollen den Kunden angeboten werden?
  • Wird ein Risiko- und Inkasso-Management nötig sein?
  • Anhand welcher Kriterien wird der Projekterfolg gemessen (z.B. Umsatz, Neukundengewinnung)?
  • Welche K.-o.-Kriterien („Showstopper“) können den Projekterfolg gefährden?

2. Vom Kick-off-Workshop zum Lastenheft – Die ersten Planungsschritte

  • Definition klarer Projektziele
  • Erfassen von Vorstellungen, Wünschen und möglicher Probleme
  • Bedarfsanalyse der Projektbeteiligten
  • Bewertung der Anforderungen – nach Wichtigkeit, Integrationsfähigkeit, Auswirkungen, Widersprüchen und Notwendigkeit
  • Grobe Kostenplanung
  • Erstellung eines (unter Umständen sehr detaillierten) Lastenheftes

3. Technologie & Partner

  • Festlegung auf eine Standard- oder eine individuelle Lösung
  • Entscheidung zwischen Miete oder Kauf der gewählten Lösung sowie der Art des Betriebs der Lösung (z.B. eigener Betrieb vs. Fremdbetrieb)
  • Definition von Anforderungen an Performanz, Erreichbarkeit, Skalierbarkeit und Erweiterbarkeit
  • Einbindung bestimmter Systeme, wie Zahlungsabwicklung, Logistik, Kundenservice
  • Verwendung standardisierter Schnittstellen
  • Sicherstellung der Darstellung für gängige Browser-Varianten
  • Den Zugriff über mobile Endgeräte
  • Ggf. Integration von CRM-Elementen zur Kundengewinnung und –bindung
  • Rechtliche Absicherung und Betreuung
  • Detaillierte Kostenplanung (z.B. Betrieb und Wartung)

4. Projektorganisation

  • Aufgabenverteilung durch einen zentralen Projektverantwortlichen
  • Festlegung von Meilensteinen
  • Zeitplanung und Überwachung einzelner Projektabschnitte
  • Definition wichtiger „Randprozesse“ und deren Abläufe (z.B. Zahlungsstörung, Retouren)

5. Zusätzliche Überlegungen und Hinweise

  • Pflege eines individuellen Kundendialogs, etwa im Rahmen von Anfragen und Reklamationen (z.B. auch über Feedback- und Kontaktformulare)
  • Einsatz unterstützender Software, die die Kommunikation rund um das eCommerce-Angebot nachvollziehbar macht (z.B. Ticketsystem)
  • Implementierung von Web-Controlling-Lösungen zur Messung des Nutzerverhaltens und zur Verbesserung der Shop-Qualität
  • Regelmäßiges und systematisches Testen durch eigenes Personal und durch Dritte
  • Dem Shop bzw. dem eCommerce-Projekt Zeit geben, akzeptiert zu werden

Falls du noch Fragen hast oder im eCommerce Unterstützung benötigst, nimm gerne Kontakt mit uns auf.