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Von OXID eShop auf Shopware wechseln


Sollten Sie überhaupt wechseln und ist Shopware die richtige Plattform?

Sind Sie es leid, eine komplizierte E-Commerce-Plattform wie OXID eShop zu verwalten? Wenn ja, dann ist der Wechsel von OXID eShop zu Shopware 6 vielleicht eine Gelegenheit, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Shopware 6 wurde entwickelt, um Unternehmen die Freiheit und Flexibilität zu geben, die sie benötigen, um ein beeindruckendes Online-Shopping-Erlebnis für ihre Kunden zu schaffen.

Mit seiner intuitiven Benutzeroberfläche, den Optimierungsfunktionen für mobile Endgeräte, den umfangreichen Lieferantenintegrationen und vielem mehr bietet der Umstieg eine Chance für Unternehmen wie das Ihre, ihr Potenzial in der digitalen Wirtschaft zu maximieren. Lassen Sie uns herausfinden, ob und ggf. warum es für Ihr Unternehmen an der Zeit sein könnte, von OXID auf Shopware umzusteigen.

Was sind die Vorteile von OXID?

OXID eShop ist eine leistungsstarke und gut skalierbare Online-Shop-Lösung mit folgenden Hauptvorteilen:

  • Skalierbar durch modularen Aufbau: OXID hat eine umfangreiche modulare Software-Architektur entwickelt, die es Anwendern ermöglicht, personalisierte Shop-Lösungen zu erstellen, die gut skalierbar und einfach zu pflegen sind.
  • Deutscher Anbieter: OXID ist optimal auf die Bedürfnisse des deutschen Marktes ausgerichtet.
  • Mehrsprachigkeit: Mehrsprachige Webshops sind bereits in der Quick-Start Edition umsetzbar, Sprachpakete sind kostenpflichtig erwerbbar.
  • Entwicklerfreundlich: Die Entwicklung von Erweiterungen geht gut von der Hand. Man findet hier eine gut durchdachtes Framework und Datenbankstruktur.

Was sind die Nachteile von OXID?

OXID eShop ist eine Plattform, die von vielen Unternehmen auf der ganzen Welt genutzt wird, aber sie hat auch ihre Nachteile:

  • Kosten: OXID ist mit einer erheblichen finanziellen Investition verbunden, und je nach den anderen Diensten, die für den erfolgreichen Betrieb von OXID erforderlich sind, kann es extrem teuer werden.
  • Kundenservice: Alle OXID-Editionen bieten einen kostenpflichtigen Herstellersupport an, der jedoch für manche Anwender zu teuer ist
  • Fehlende Anbindung: Das Fehlen von API-Plugins schränkt auch die Möglichkeiten ein, OXID-Shops mit sozialen Medien oder anderen Diensten von Drittanbietern zu verbinden. Oft führt das zu unnötigen manuellen Aufwänden.
  • Community sehr klein: Im Vergleich zu anderen populären Shop-Lösungen wie Magento, Shopware oder Shopify hat OXID außerdem eine relativ kleine Nutzergemeinde für eCommerce-Entwickler, was die Hilfestellung bei der Erstellung oder Fehlerbehebung für Ihren OXID eShop einschränken kann.
  • Teure Erweiterungen: Darüber hinaus müssen bei OXID verschiedene Funktionen beim Kauf von Erweiterungen durch eine kommerzielle Lizenz erworben werden, während die ERP-Schnittstellen in allen Editionen kostenpflichtig sind.
  • Unübersichtliches Backend: Das Backend von OXID ist auch nicht so intuitiv und einfach zu verstehen wie viele andere Online-Lösungen, was die Nutzung und den Betrieb erschweren kann und den Onboarding-Aufwand für Mitarbeiter erhöht.

Einen tieferen Einblick mit mehr Details aus unseren Erfahrungen als langjährige OXID-Agentur erhalten Sie in diesem Beitrag (https://www.kussin.de/development/oxid/oxid-esales-erfahrungen-strategische-neuausrichtung-oder-letzter-atemzug/).

Welche Vorteile bietet Shopware im Vergleich zu OXID?

  • Performance: Das Advanced Performance System (APS) von Shopware optimiert das System dynamisch, sodass Kunden beim Online-Kauf keine Latenzzeiten erleben.
  • Analysemöglichkeiten: Shopware verfügt über eine integrierte Analyse-Engine, die dabei hilft, das Kaufverhalten der Kunden zu verfolgen und Händlern einen Einblick in die Leistung ihres Shops zu geben
  • Marktanteil: Mit einer intuitiven Benutzeroberfläche und einem responsiven Designsystem entwickelt sich Shopware schnell zu einer der führenden E-Commerce-Plattformen. Laut ecommerceDB kommt Shopware 2020 deutschlandweit auf einen Marktanteil von 28 % und liegt damit vor Magento auf Platz 1. (https://ecommercedb.com/news/top-10-online-shop-software-worldwide/2492)
  • Community: Durch den großen Marktanteil ist die Größe der Community ein Faktor, der Entwicklungs- und Fehlerbehebungsprozesse stark beschleunigt.
  • Kosten: Im Vergleich zu OXID ist Shopware bei besserem Funktionsumfang sogar günstiger. Die Kosten für Dienstleister beim Setup sollten Sie jedoch nicht außer Acht lassen.
  • Innovation: Während OXID in den letzten 5 Jahren nur marginale Verbesserungen der Software durchgeführt hat, hat Shopware eine transparente Roadmap mit relevanten Innovationen wie z.B. ein Headless Frontend.

Was muss beim Umstieg von OXID eShop auf Shopware beachtet werden?

Bei der Umstellung von OXID eShop auf Shopware müssen mehrere wichtige Aspekte berücksichtigt werden:

  • Funktionsumfang: Bevor Sie handeln, sollten Sie sich umfassend informieren, ob alle wichtigen Schnittstellen und Features, die Sie über Module in OXID realisiert haben, auch in Shopware abgedeckt werden können – Auch unter der Berücksichtigung alternativer Modullösungen.
  • Zeitliche Planung: Bei der Umstellung von OXID eShop auf Shopware ist eine der wichtigsten Überlegungen, wie lange der Prozess dauern wird. Unternehmen müssen ihre individuellen Bedürfnisse und zeitlichen Beschränkungen einschätzen, bevor sie sich voll auf den Umstellungsprozess einlassen.
  • Systemanforderungen: Zunächst ist es unerlässlich, die Systemanforderungen von Shopware zu kennen. Die Software benötigt bestimmte Konfigurationen, um reibungslos zu funktionieren, und es müssen Anpassungen vorgenommen werden, wenn diese nicht bereits eingestellt sind. Hier finden Sie nähere Informationen zu Systemanforderungen von Shopware 6. (https://docs.shopware.com/de/shopware-6-de/erste-schritte/systemvoraussetzungen)
  • Onboarding: Darüber hinaus sollte die Implementierung eines umfassenden Schulungsprogramms für die Mitarbeiter, die Shopware verwenden werden, Teil eines jeden Umstellungsplans sein, damit sie sich schnell und einfach mit dem neuen System vertraut machen können. Die Kenntnis aller neuen Funktionen, die Shopware bietet, trägt schließlich wesentlich dazu bei, einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten und die Rentabilität der Investition zu maximieren.
  • Datenübertragung: Außerdem ist es wichtig, dass alle in OXID eShop gespeicherten Daten oder Datensätze ordnungsgemäß übertragen werden, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten und die Konsistenz zu erhalten.

Auch wenn die Umstellung einige Zeit in Anspruch nehmen kann, ist sie für diejenigen, die in Shopware investieren, aufgrund der leistungsstarken Funktionen, die ein großartiges Kundenerlebnis bieten, notwendig.

Wie schnell kann ein Wechsel von OXID eShop zu Shopware realisiert werden?

Der Umzug von OXID eShop zu Shopware kann relativ schnell und effizient durchgeführt werden, vorausgesetzt, Sie verfügen über das richtige Know-how. Zum Glück gibt es eine Reihe von Dienstleistern, die sich auf professionelle Migrationen von OXID eShop auf Shopware spezialisiert haben. Je nach Größe und Komplexität des Shops kann der Umzug Ihres eCommerce-Shops von einigen Wochen bis mehreren Monaten dauern. Letztendlich wird die Wahl des richtigen Anbieters dazu beitragen, einen reibungslosen Übergang und eine schnelle Abwicklung zu gewährleisten. Falls Sie dabei unsere Unterstützung wünschen, setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung.

Entscheidend ist hierbei auch die Frage, inwiefern OXID Daten flüssig in Shopware migriert werden können. Mit dem Migrationstool von Shopware selbst können nahezu alle Daten (Kundendaten, Shopeigenschaften, Artikeldaten) bis auf ein paar wenige wie Lieferzeiten und Lieferadressen importiert werden.

Voraussetzungen: Die OXID Version darf nicht höher als 4.9.7 sein und alle Daten müssen vorerst in ein Shopware 5 System importiert werden.

Wieviel kostet der Wechsel von OXID eShop zu Shopware?

Im Allgemeinen hängen die Gesamtkosten für den Wechsel von OXID eShop zu Shopware von zahlreichen Faktoren ab, z. B. von der Größe, der Komplexität und dem Layout des aktuellen Shops sowie von allen spezifischen Funktionen, die in Zukunft benötigt werden könnten. Erfahrene Shopware-Experten geben jedoch in der Regel einen Richtwert zwischen 40.000 und 100.000 Euro für diese Art von Projekt an, je nach Umfang.

Berücksichtigen sollten Sie auch die monatlichen Kosten für Shopware selbst, die von der kostenlosen Community Edition abgesehen ab 600€ (Rise-Paket) beginnen und bis ca. 6.500€ (Behond-Paket) reichen. Hinzu kommen laufende Kosten wie Hosting- oder Servergebühren, die je nach Größe Ihres Shops variieren können, sowie Gebühren für zusätzliche Plugins oder Upgrades, die Sie regelmäßig benötigen.

Noch mehr Fragen?

Höchstwahrscheinlich sind bei Ihnen nun noch mehr Fragen entstanden, als Sie sich durch diese Informationen beantworten konnten – Ganz egal, inwiefern bei Ihnen das „Ob“ oder „Wie“ eine Rolle spielt. Möchten Sie wissen, ob Shopware wirklich das geeignete System für den Umstieg ist? Oder ist diese Entscheidung bereits gefallen und es bedarf einer Antwort auf die zahlreichen Fragen der Umsetzung?

Wenn Sie Beratung oder exekutive Unterstützung von einem erfahrenen E-Commerce Dienstleister benötigen, stehen wir Ihnen gerne mit unserem Know-How aus Erfahrung seit 2006 zur Seite. Melden Sie sich gerne per E-Mail oder telefonisch bei uns.